Mai 31, 2020

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Triest Friaul-Julisch Venetien

Triest Friaul-Julisch Venetien

Triest Friaul-Julisch Venetien

Das erste Mal landete ich in Triest durch einen Zufall. Richtung Portorož (Slowenien) bog ich falsch von der Autobahn ab und landete irgendwie mitten am Hafen. Es war ca. 22 Uhr und ich hatte keine Ahnung wo ich gelandet bin. Mein Auto stellte ich mitten am Hafen einfach mal neben einem Fischerbot ab und wurde dank der Freundlichkeit der Einheimischen mit einem lächeln und einem Kopfschütteln begrüßt. 😉

Der Hafen war wunderschön und ich musste hier unbedingt wieder her. Die Reise ging recht bald der Küste entlang weiter nach Portorož. Als ich wieder zuhause ankam, sah ich mir mal die Landkarte an. Perfekt – seit damals ist meine Route meistens direkt gerade aus Richtung Meer nach Triest und ab da geht es weiter.

Das Einkaufszentrum Torri d’Europa ist auch auf jeden Fall auch einen Ausflug wert. Shoppen macht hier richtig spaß. 😉

Triest Friaul-Julisch Venetien
Triest Friaul-Julisch Venetien

Triest

ist eine in Norditalien am Golf von Triest gelegene Hafen- und Großstadt mit 204.267 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2018), darunter eine slowenische Minderheit. Sie liegt an der oberen Adria direkt an der Grenze zu Slowenien und ist Hauptstadt der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien und bis 2017 der Provinz Triest, die dann aufgelöst wurde.

Triest ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Triest. Die Stadt besitzt zwei bekannte Observatorien für Astronomie und für Geophysik sowie seit 1924 die Universität Triest. Die Stadt ist Hauptsitz von weltweit tätigen Unternehmen wie dem Kaffeeproduzenten illycaffè S.p.A., der Versicherungsgesellschaft Generali, dem Schiffbauunternehmen Fincantieri sowie dem Schifffahrtsunternehmen Italia Marittima (ehemals Lloyd Triestino bzw. Österreichischer Lloyd).

Von 1382 bis 1918 gehörte Triest zur Habsburgermonarchie beziehungsweise zu Österreich-Ungarn. Es war sein bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes (Litorale) beziehungsweise der 1861 daraus gebildeten drei Kronländer Gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca, Markgrafschaft Istrien und Reichsunmittelbare Stadt Triest.

Kulturell und historisch blieb Triest auch als Teil Italiens seit 1918 ein Ort des Zusammentreffens von Kulturen, Sprachen, Ethnien und Religionen („Città mitteleuropea“). Nach 1945 wurden die Stadt und ihr gemischtsprachiges Hinterland erfolgreich von Jugoslawien beansprucht, nach einem Intermezzo als Freies Territorium Triest unterstand die Stadt ab 1954 wieder dem italienischen Staat.

Triest geriet, so wie Berlin an der Bruchlinie zwischen Ost und West beziehungsweise zwischen Demokratie und Kommunismus gelegen, durch den Ost-West-Konflikt Jahrzehnte lang in eine verkehrspolitische Randposition. Der Nachteil dieser Grenzlage und der daraus resultierende Verlust an wirtschaftlicher Bedeutung fielen mit dem EU-Beitritt Sloweniens 2004 und seinem Beitritt zum Schengen-Raum, das am 21. Dezember 2007 zum Wegfall der Grenzkontrollen zu Italien führte und dem Beitritt Kroatiens zur EU im Jahre 2013 weg.

Triest ist mit seinem Tiefwasserhafen heute wie vor 1918 ein maritimes Tor für Norditalien, Deutschland, Österreich und Mitteleuropa und gilt als Endpunkt der maritimen Seidenstraße (Maritim Silk Road bzw. 21st Century Maritim Silk Road) mit ihren Verbindungen über den Suezkanal beziehungsweise die Türkei und dem Landweg nach China, Japan und viele Länder Asiens.

Der Hafen von Triest hat ein internationales Zollfreigebiet (Freihafen) mit fünf Freizonen. Seit den 1960er Jahren ist Triest durch seine vielen internationalen Organisationen und Einrichtungen einer der wichtigsten Forschungsstandorte Europas, eine internationale Schul- und Universitätsstadt und hat einen der höchsten Lebensstandards unter Italiens Städten.[2]

Triest hat eine sehr lange Küstenlinie, freien Meerzugang in Barcola und ist von Grünland, Wald- und Karstflächen umgeben. In der Stadt befand sich auf dem Molo Sartorio der Mareograf, auf dessen festgelegte Werte aus den Jahren 1875 und 1900 sich in Mitteleuropa die meisten Bezugshöheangaben mit der Kennzeichnung „Meter über Adria“ beziehen. Triest ist auch die Città della Barcolana, wie die Hinweisschilder an den Stadteinfahrten verdeutlichen, und damit jährlicher Austragungsort dieser weltgrößten Segelregatta.

Triest, das an einem Schnittpunkt der lateinischen, slawischen, griechischen und jüdischen Kultur liegt, dort wo Mitteleuropa auf den mediterranen Raum trifft, gilt als eine der literarischen Hauptstädte und wurde wegen seiner unterschiedlichen Ethnien und Religionsgemeinschaften oft als frühes New York bezeichnet. Es gibt daneben noch weitere nationale und internationale Bezeichnungen für die Stadt wie zum Beispiel Trieste città della bora, città del vento, Trieste città della scienza – City of Science, „Stadt der drei Winde“, „Wien am Meer“ oder „Stadt des Kaffees“, in denen einzelne prägende Eigenschaften herausgehoben werden. [Quelle: Wikipedia]

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