Mai 27, 2020

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Udine Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens

Udine Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens

Udine Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens

Schon sehr lange kenne ich diese Stadt – vom vorbeifahren… 😉 Die Strecke von der Steiermark über Villach und über Tarvis ans Meer führte an der Autobahn A23 immer an dieser Stadt vorbei. Einige Jahre lang durfte ich diese Stadt – zumindest einen Teil davon durch einige Fotoaufträge kennengelernt. In den letzten zwei Jahren habe ich dann doch ein oder zwei Bilder mit dem Handy auch gemacht und konnte ein bisschen spazieren gehen. Die Altstadt rund um den Piazza Primo Maggio ist wunderschön und bietet am ersten Mai ziemlich viele Veranstaltungen rund um den Feiertag. Die Castello di Udine sieht man aus den meisten Teilen der Stadt. Am Piazza Giacomo Matteotti gibt es jede Menge kleine und feine Lokale um mal gemütlich einen Kaffee zu trinken und den Tag zu genießen. Die Unterkunft war meist das Hotel Cristallo, welches einen wunderbaren Blick auf einen ein bis dreispurigen Kreisverkehr – je nach Verkehrsaufkommen, und typisch für Italien – bot.

Udine

(deutsch Weiden im Friaul; furlanisch Udin; slowenisch Videm) ist eine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens.

Mit 99.341 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) ist Udine nach Triest die zweitgrößte Stadt der Region und zählt als wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul. Eine Einwohnerzahl von über 100.000 bestätigte das Standesamt Anfang 2013 das erste Mal seit 25 Jahren.

Bis 2018 war Udine die Hauptstadt der Provinz Udine, die dann aufgelöst wurde.
Das Klima von Udine hat vorwiegend kontinentalen Charakter, jedoch weniger ausgeprägt als in den Städten der zentralen und westlichen Poebene. Die Temperaturen sind im Sommer ziemlich hoch und im Winter relativ streng. Im Winter fällt am wenigsten Regen, wogegen im Sommer häufig Gewitter auftreten, die auch von schwerem Hagel begleitet sein können. Udine gilt als regenreichste (Ex-)Provinzhauptstadt Italiens. In Udine können plötzliche Temperaturwechsel sowohl im Sommer als auch und vor allem im Winter auftreten. Milde und feuchte Luft aus der Adria kann schnell durch trockene und kalte Luftmassen kontinentalen Ursprungs ersetzt werden. Mit etwa 10 cm Schneefall jährlich ist Udine eine der schneeärmsten Städte Norditaliens.
An der Stelle des heutigen Udine stand wahrscheinlich in römischer Zeit der Ort Utina. Erstmals erwähnt wird die Stadt im Jahr 983 in einer von Kaiser Otto II. verbrieften Urkunde, der damals Udine dem Patriarchen von Aquileia schenkte, der 1238 seine Residenz dorthin verlegte. Zu jenen Zeiten waren Städte mit Stadtmauern befestigt; im Fall von Udine wurden sie im Laufe der Jahrhunderte fünfmal erweitert, um der wachsenden Bevölkerung mehr Platz zu geben. Zur fünften und letzten Mauer, welche die Stadt fast kreisförmig umlief, gehört der Turm der Porta Aquileia. In der Via Mercatovecchio entstand der erste Markt, der im Jahre 1223 von dem Patriarchen Berthold von Andechs dem damals mittelalterlichen Flecken gewährt wurde. „Die Marktfreiheit zusammen mit der (1248 gewährten) Steuerfreiheit zogen viele Freie an, die so burgenses, d. h. Bürger von Udine wurden, neue Häuser errichteten, den von Mauern umgebenen Flecken vergrößerten und zur Stadt machten“. Erst im 14. Jahrhundert erlangte der Ort auf Betreiben des Patriarchen von Aquileia, Bertrand de Saint-Geniès, an Bedeutung. 1420 fiel Friaul unter die Herrschaft Venedigs. Im Unglücksjahr 1511 griffen bürgerkriegsähnliche Zustände um sich, ein schweres Erdbeben zerstörte die Stadt und schließlich brach die Pest aus. 1752 wurde Udine Sitz eines Erzbischofs

Nach dem Untergang der Republik Venedig wurden im Frieden von Campo Formio (17. Oktober 1797) die Machtverhältnisse in Oberitalien neu geregelt. Udine kam damals unter die Herrschaft der Habsburger. Es wurde sodann 1805 dem napoleonischen Königreich Italien einverleibt und Hauptstadt des Departements Passariano. Am 25. Oktober 1813 besetzten österreichische Truppen die Stadt und sie blieb von da an unter österreichischer Herrschaft, da sie nach dem Wiener Kongress ein Teil des Königreichs Lombardo-Venetien wurde. Udine war 1848 die erste Stadt, die nach dem Aufstand in Venedig von Österreich abfiel und am 23. März die österreichische Besatzung zum Abzug zwang. Sie musste sich jedoch bereits am 23. April 1848 nach mehrstündiger Beschießung wieder unterwerfen, woraufhin österreichische Truppen unter Graf Nugent in Udine einrückten. In dieser Zeit wurde sie auch deutsch Weiden in Friaul genannt. 1866 fielen dann im Prager Frieden Udine wie auch ganz Friaul und Venetien an das neu gegründete Königreich Italien. Im Ersten Weltkrieg war Udine von 1915 bis 1917, bis zur Niederlage in der Schlacht von Karfreit, Sitz des italienischen Oberkommandos. Im Zweiten Weltkrieg stand Udine zwischen 1943 und 1945 unter deutscher Besatzung.

Im 17. und 18. Jahrhundert eiferten einheimische Adelsfamilien mit den reichen Patriarchen in einem kostspieligen Wettstreit um die prachtvollsten Paläste. So kam auch Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) von Venedig nach Udine, um Palazzi auszuschmücken. [Quelle: Wikipedia]

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